
Falls Sie Schüler:innen unserer Schule demnächst in den Medien erkennen sollten, dann ist dies kein Zufall. Gleich zu Jahresbeginn ergab sich für unsere Schule die Gelegenheit, mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr über das Thema „Bildung fürs Leben“ zu diskutieren.
Für unsere Schüler:innen war es eine außergewöhnliche Erfahrung, ihre Anliegen nicht nur im Klassenzimmer, sondern vor laufender Kamera und im direkten Gespräch mit dem Minister zu formulieren. Das anwesende Kamerateam konnte sie nicht abschrecken – im Gegenteil: Die Jugendlichen zeigten klar, reflektiert und mutig, was ihnen in ihrer Ausbildung wichtig ist. Minister Wiederkehr hörte den Schüler:innen ausgesprochen aufmerksam zu, zeigte großes Interesse an ihren Ausführungen und lernte auch noch ein bisschen Gebärdensprache.
Die Stimmen der Schüler:innen machten deutlich, wie wichtig ihnen Mitbestimmung und Zukunftsgestaltung sind:
„Ich fand den Besuch von Bildungsminister Christoph Wiederkehr eine große Bereicherung für unsere Schule. Besonders positiv war, dass er uns aktiv nach unseren Vorstellungen gefragt, uns aufmerksam zugehört und eine offene Diskussion mit uns geführt hat.“ (Nikolas Siminovic, Schulsprecher)
„Der Besuch des Bildungsministers bei uns an der Schule hat Politik plötzlich real gemacht.“ (Ömer Cakir, Said Rustempasic, Rojhat Tunc, 8bc)
„Ich fand die Fragerunde mit Bildungsminister Wiederkehr sehr interessant. Er ging auf alle Fragen ein und hat mit uns diskutiert, wie er sich und wir uns die Zukunft der Bildung an den Schulen in Österreich vorstellen und ist auf alle unsere Fragen eingegangen. Ich fand es außerdem spannend, mit einem Politiker mal von Angesicht zu Angesicht reden zu können.“ (Elias Riedelmayer, 9S)
Diese Begegnung hat gezeigt, wie wertvoll es ist, wenn junge Menschen ernst genommen und ihre Stimmen gehört werden. Unsere Schüler:innen haben bewiesen, dass sie nicht nur Meinungen haben, sondern auch Verantwortung für ihre Bildung und ihre Zukunft übernehmen wollen – klar, engagiert und mit viel Mut zur Mitgestaltung.
Im Anschluss an die Diskussion besuchte Minister Wiederkehr auch unsere Gedenkstätte. Er zeigte sich beeindruckt von der intensiven Arbeit, die Kolleg:innen und Schüler:innen bereits in deren Gestaltung investiert haben, und von der Bedeutung dieses Ortes für historisches Lernen und persönliche Reflexion.

(Bildquelle: Mag. Ingrid Kucera, Mag. Andrea Markusch)