Am 23. Jänner 2026 besuchten die Klassen 4c und 4d die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Die Exkursion wurde durch den Mobilitätszuschuss für den Besuch von Gedenkstätten finanziell großzügig unterstützt ( https://oead.at/de/schule/gedenkstaettenbesuch-mauthausen), wofür wir sehr dankbar sind.
In einer zweistündigen Führung durch die Gedenkstätte erhielten die Jugendlichen einen Einblick in die Dimensionen nationalsozialistischer Gewalt. Im anschließenden Workshop beschäftigten sich die Schüler*innen mit Biografien von Opfern, Tätern, Widerstandskämpferinnen, Überlebenden und Getöteten und gewannen dadurch vertiefte Einblicke in die Geschichte des Ortes.

Nach der Exkursion wurden die Schüler*innen der 4c gebeten, ihre Eindrücke schriftlich festzuhalten. Nachfolgend ein Auszug aus den Berichten:
„Mich hat dieser Raum mit den Namen der Getöteten überrascht. Ich wusste zwar davor auch schon die Zahl der Gefangenen doch als ich diese ganzen Namen sah, war das ein komplett anderes Gefühl.“ (Lara)
„Ich wusste nicht, dass die Gaskammer in Mauthausen so klein war und dass die meisten Menschen dort durch Arbeit getötet wurden.“ (Avisn)
„Vom Raum mit den Namen der Getöteten würde ich gerne weiter erzählen. Der leere Teil, wo gar nichts stand, für die Toten die nicht bekannt sind, war sehr berührend.“ (Dilara)
„Dass es eine Fußballmannschaft von der SS gab, die an Turnieren teilnahm und gleich neben dem Konzentrationslager spielte möchte ich weitererzählen.“ (Ramzan)
„Ich will die grausamen Taten weitererzählen, damit sowas nie wieder passiert. (…) Kein Mensch, egal welcher Religion oder aus welchem Land er kommt hat sich das verdient.“ (Lara)
Der Besuch der Gedenkstätte Mauthausen ermöglichte einen persönlichen Zugang zur Geschichte und förderte das Bewusstsein der Schüler*innen für Verantwortung, Menschenrechte und demokratische Werte.
